June, 2012

201201JunAll DayCorporate Governance für Anlagen - und ProzesssicherheitLeitfaden für Leitende Führungskräfte in Industrieunternehmen mit hohem Gefahrenpotenzial Origin: OECD Lessons:PROCESS SAFETY MANAGEMENTLanguage:DE

Summary

Dieser Leitfaden zur Corporate Governance für Anlagen- und Prozesssicherheit wurde im Rahmen des OECD-Programms Chemieunfälle erstellt und versucht, die wesentlichen Elemente der Corporate Governance für Anlagen- und Prozesssicherheit aufzuzeigen. Er steht im Einklang mit den OECD Guiding Principles for Chemical Accident Prevention, Preparedness and Response (deutsche Fassung „Leitprinzipien für die Verhinderung, Bereitschaft für den Fall und Bekämpfung von Chemieunfällen“) und der OECD Guidance on Developing Safety Performance Indicators.

Diese Veröffentlichung ist das Ergebnis einer Gemeinschaftsinitiative unter der Leitung des OECDLenkungsausschusses Corporate Leadership, an der sich zahlreiche Fachleute aus vielen verschiedenen Ländern und Organisationen – sowohl aus dem öffentlichen als auch aus dem privaten Sektor – beteiligt haben. Basierend auf der Gesamterfahrung dieser breit gefächerten Gruppe internationaler Fachleute ist die Veröffentlichung Corporate Governance für Anlagen- und Prozesssicherheit – Leitfaden für Leitenden Führungskräfte in Industrieunternehmen mit hohem Gefahrenpotenzial bestrebt, „best practice“ (bewährte Verfahren) zu etabilieren.

Dieser Leitfaden richtet sich an leitende Führungskräfte in der chemischen und petrochemischen Industrie, der Mineralölwirtschaft und anderen Industrieunternehmen mit hohem Gefahrenpotenzial. In diesem Zusammenhang bezieht sich die Bezeichnung „leitende Führungskräfte“ auf Chief Executive Officers (CEO), Präsidenten, Mitglieder des Vorstands/Verwaltungsrats (mit und ohne Beteiligung an der Geschäftsführung), Direktoren und sonstige leitende Führungspersonen innerhalb einer Organisation, die befugt sind, Einfluss auf die strategische Ausrichtung und Kultur der betreffenden Organisation zu nehmen. Auch für die übrigen Akteure (stakeholders) in Industrieunternehmen mit hohem Gefahrenpotenzial, die in ihrer Eigenschaft als Aktionäre, Vertreter von Überwachungs- und Regulierungsbehörden oder sonstige Interessenvertreter beteiligt oder betroffen sind, dürfte der Leitfaden von Nutzen sein.

Trotz seiner primären Ausrichtung auf die chemische und petrochemische Industrie und die Mineralölwirtschaft wird der Leitfaden für andere Industrieunternehmen und Organisationen, die aufgrund ihrer Verfahren oder Gefahrstoffe eine erhebliche Gefahrenquelle für eine Vielzahl von Menschen und die Umwelt innerhalb und außerhalb eines Betriebs darstellen können, ebenfalls nützlich sein.

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